„In der Krise beweist sich der Charakter“.

Schwere Zeiten für gewisse Branchen und Unternehmen in der Corona-Situation. In der Veranstaltungsindustrie erleben wir in den vergangenen Monaten eine Achterbahnfahrt. Aufträge wurden abgesagt oder verschoben. Statt im Sommer wenigstens langsam zu starten, widmet man sich dem nächsten Krisenmanagement. Für Teile unserer Branche geht es seit Beginn 2020 stetig bergab.

Somit gibt es Schöneres als Risikomanagement und Krisenmanagement zu betreiben. Dabei immer noch gute Laune zu behalten sowie Hoffnung als Unternehmer und Geschäftsführer zu verbreiten – für viele eine völlig neue Erfahrung. Dazu Mitarbeiter trotz Kurzarbeit motivieren, um die Jahresziele wenigsten im groben bis 2022 zu erreichen.

12 Stunden täglich, darin auch die Beratung durch Rechtsanwälte und Abstimmungen mit dem Steuerberater. Konsolidierungsgespräche mit Banken und Dienstleistern. Gleichzeitig die Führungskräfte auf Linie halten, die ihre Mitarbeiter weiterhin Führen und Lenken müssen. Kundenpflege betreiben, um Aufträge nicht zu verlieren, sondern um diese zu verschieben.

Trotz der Restriktionen für die Veranstaltungsbranche, Locations, Caterer und Gastronomen sowie das Versagen der Politik bei den Überbrückungshilfen erfolgt der Blick mit voller Erwartung auf Mitte dieses Jahr 2021.

Jetzt beweisen sich Fähigkeiten im Management zum Beispiel bei dem effektiven Führen. Es zeigt sich der Charakter von Mitarbeiter und Partner. Es zeigt sich auch der Charakter der Unternehmensführung und der Führungskräfte.

Der Unternehmer freut sich über die Frage seiner Mitarbeiter und Partner „Was kann ich tun?“, „Was können wir tun?“ in dieser Krise? Ich bin überzeugt, eine selten zu hörende Frage.